Ölgemälde Henner Kotte
Jürgen Leidert: Henner Kotte

Steckbrief

Name: Kotte
Vorname: Henner
Geburtsjahr: 1963
Größe: 186 cm
Augenfarbe: blau
Beruf: Autor, Stadtführer, Moderator, Theaterkritiker
Hobby: Krimis lesen und schreiben, Kinderstadtführungen, Lesungen
Anfragen: post@henner-kotte.de

Astoria Leipzig

Biografie eines Hotels

Astoria – der Stern dieses Hotels ging am 5. Dezember 1915 auf und erlosch am 30. Dezember 1996. Der Anblick der verhangenen Fassade kränkt, denn „Leipzigs erste Adresse“ ist das Haus immer gewesen. Prominenz aus Politik und Wirtschaft, Kunst und Halbwelt, Stars und Sternchen haben im Astoria übernachtet.

Anekdoten erzählt man sich gern: Udo Jürgens gab den Frauen ein Privatkonzert. Adele Sandrock schreckte das Zimmerpersonal. Trude Herr verlor den Schlüssel für den Safe. Verträge wurden unterschrieben, Geheimgespräche geführt. Kundschafter und Agenten operierten auch filmisch in den Zimmern: Hardy Krüger, Montgomery Clift, Fred Delmare und Christine Lazar. Küche und Service von Leipzigs Grand Hotel besaßen Weltstandart und servierten haute cuisine auch für die Queen aus England. Künstler gaben Bild und Skulptur den Innenräumen. Legenden werden erzählt und haben stattgefunden.

Zur Zeit steht vom Haus nur noch die Fassade, alle Tätigkeiten ruhen.

„Hotel Astoria – Die Biografie eines Hauses“ – zur Buchpremiere blätterten Katrin Hart und Henner Kotte in hundert Jahren Stadtgeschichte und erzählten heitere, spannende und zum Nachdenken anregende Geschichten von  Wirtschaftskriminalität, Besatzungsmacht, Frisör und liebenswerten Episoden großer Namen.

Beitrag im Sachsen-Fernsehen mit Henner Kotte:
sachsen-fernsehen.de/mediathek/kategorie/leipzig-fernsehen/video/geplanter-umbau-die-geschichte-des-hotels-astoria

Auch  der Sender Mephist976 hat sich dem traurigen Kapitel Leipziger Stadtgeschichte angenommen: 
https://open.spotify.com/episode/5qwV9RU7bmDql7BKKMe6cC?si=ko9YzvoBQ2uIQ1HznniFVg

Jüdisches Leben in Sachsen

Geschichten von der Vergangenheit sächsischer Orte

Im Oktober 2021 erschien das Buch "Jüdisches Sachsen - 99 besondere Geschichten", in dem Einheimischen und Besuchern die jüdische Vergangenheit einzelner Orte in unterhaltsamen Geschichten vor Augen geführt wird. Damit werden die vorgestellten Objekte aufgewertet und vor allem Informationen zur Verfügung gestellt, die sowohl bei touristischen Ausflügen als auch in Form eines Lesebuchs oder Nachschlagewerks genutzt werden können.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Was muss Toleranz aushalten?" der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde in einem Internetgespräch dieses Buch vorgestellt und in unterhaltsamer, informativer und spannender Form zum Inhalt der Diskussion gemacht. 

Unter folgendem Link kann das Internetgespräch angesehen werden - unter: Jüdisches Leben in Sachsen – Geschichten von der Vergangenheit sächsischer Orte