Henner Kotte

  • Autor
  • Redakteur
  • Theaterkritiker
  • Moderator
  • Stadtführer
  • Regisseur

 
Neuerscheinung aus der Reihe "Blutiger Osten"  Falsche Ideale

Jung, verzweifelt, skrupellos:

Ostern 1956 in Plauen: Mit dem Abend des des 28. März zieht ins Haus der Familie Rehdanz das Grauen ein. Über der Idylle liegt fortan tiefer Schatten, Schrecken und Erschütterung. Eine Tragödie hat sich ereignet.
Wie konnte es geschehen, dass die junge Lissy Rehdanz zur Kindsmörderin wurde?

Virtuos und gründlich geht Henner Kotte in diesem und in vier weiteren Fällen der Frage nach, was treibt junge Menschen in die Kriminalität.

  


Demnächst erscheinen:

Sächsisches Elbland: Die 99 besonderen Seiten der Region

Auf einem Felssporn über der Elbe liegt die alte Sachsenresidenz Meißen. Hier haben Landesfürsten im Umland königliche Spuren hinterlassen, doch zu entdecken gibt es mehr. Der Meißner Wein ist süffig. Der Meißner Fummel ist nicht anrüchig, aber zerbrechlich. Das kleinste Gebirge ist am Flussufer zu bewandern. Aschenbrödel verlor in Moritzburg den Schuh. Karl May schrieb hier Bestseller auf Bestseller. Eisen, Stahl und Fußball wurden zur Legende … Das sächsische Elbland hat viel zu erzählen und lohnt das Reisen sehr.

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 05. März 2019

 

Populäre sächsische Hofgeschichten 

Zu Dir, o König, schaut in Treuen dein glücklich Sachsenvolk empor.' Der Sachsen Dank an die Monarchen des Landes ward stets hochgehalten, und ein bisschen Monarchie ist bis heute in Sachsen geblieben. 900 Jahre standen die Wettiner dem Lande vor. In Dresden sind alle einstigen Herrscher des Fürstenhauses im Fürstenzug auf Meißner Porzellan verewigt. Sachsenkönige lieferten sich sagenhafte Schlachten, protzten mit Prunk und hinterließen sehenswerte Burgen, Schlösser und Verließe. Landeskinder erzählen gern von den Monarchen. Manche der überlieferten Hofgeschichten haben sich genau so abgespielt: So liebte August der Starke das weibliche Geschlecht und fraß. Sein Sohn zelebrierte im Jahre 1719 eine himmlische Planetenhochzeit. König Johann dichtete, und Königin Carola handelte wie eine gute Fee. Auch anderer Nationen Herrscher waren dem Sachsenland verbunden: Schweden, Polen, Preußen. Und Sachsens einstiger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf wird noch heute 'König Kurt' genannt. Henner Kottes lustvoll zusammengetragenen Fakten, Schnurren, Halbwahrheiten und Tipps zu Originalschauplätzen bieten eine informative sowie unterhaltsame Lektüre und sind eine Hommage an die Sachsen und ihre Regenten getreu dem Motto: 'Dein edles Herz, das uns entflammt: Noch ferne Tage werden loben den Segen, der von Dir entstammt!' 

Voraussichtlicher Escheinungstermin: 21. März 2019

 

Leipziger Mordsspuren: Ein kriminalistischer Spaziergang

In übergroßen Lettern lässt die Polizei in der Leipziger Abendzeitung am 17. Dezember 1906 mitteilen: 'Mordversuch und Raub 500 Mark Belohnung! Heute Montag früh kurz vor 9 Uhr wurde der Geldbriefträger Rübner in dem Grundstücke Nr. 11/13 an der Nikolaistraße Ecke des Schuhmachergäßchens überfallen, schwer verletzt und beraubt.' Leipzig 1925/26: Seit geraumer Zeit treibt eine Trickdieb-Bande ihr Unwesen in der Stadt, vor allem auf dem 1915 eröffneten Leipziger Hauptbahnhof. In einem über die Regionalgrenzen hinaus aufsehenerregenden Prozess sitzen schließlich neben gemeinen Taschendieben Leipziger Polizeibeamte auf der Anklagebank. Am 19. Februar 1955 bittet die Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei Leipzig um Mithilfe: In der Nähe des Rathauses Wahren wurde das Taxi 240 aufgefunden. Der sich im Fahrzeug befindliche Fahrer war mit einer Leine erdrosselt worden ... Krimi-Experte und Stadtführer Henner Kotte präsentiert sieben wahre Kriminalfälle des vergangenen Jahrhunderts aus Leipzig. Mit historischen Fotografien, Stadtplänen, Postkarten und Zeitungsausschnitten opulent bebildert, führt dieser Band an Orte und Stätten von Leipzig, die einst Schauplätze von Verbrechen und Straftaten waren. Ein Nervenkitzel der besonderen Art für alle, die Leipzigs dunkle Seite erkunden und sich auf Leipziger Mordsspuren begeben wollen.

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 21. März 2019

 


Ein Jahr an der Wand!

Liebe Freunde, Interessierte, Mitverschworene,

das neue Jahr erscheint mit abnehmendem Tageslicht und es ist üblich, sich ein Kalendarium für die kommenden Tage sichtbar hinzuhängen. Für dieses 2019 erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch: Lutz Hirschmann hat zwölf meiner Geschichten illustriert – was heißt, sie sind Grafik und Lesetext gleichzeitig.

 „Der Wecker klingelt, obwohl er nicht müsste.“ ist ein Begleiter durch Jahr 2019 und ziert mit seinen Grafiken wunderbar jede Behausung. Alle Exemplare werden von den Künstlern handsigniert. Im Handel wird dieser Kalender nicht zu haben sein. 

Wer will (ich hoffe viele) kann unter unten genannter Bestelladresse bestellen!

Es grüßt vielmals der Henner

Ihrer Vielzahl von Bestellungen sieht erwartungsvoll entgegen der Verlag für Freunde Leipzig: Gerd Klug unter: kalender@verlagfuerfreunde.de

Gemeinsam mit Axel Thielmann wird der Kalender am 12. Dezember 2018 ab 19.00 Uhr in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig vorgestellt. Vorbestellungen werden vor Ort entgegen genommen.

 


 

Stadtführung im Sitzen - die etwas andere Stadtführung

Veranstaltungsort: Café Eigler im Capa Haus, Jahnallee 61, Leipzig
Veranstaltungszeiten: siehe Monatsplanung

Cornelia Schnoy und Henner Kotte nehmen uns mit auf eine Stadtführung der besonderen Art. Lassen Sie sich auf originelle Weise durch unsere schöne Stadt führen. Wir bleiben einfach alle im Café Eigler sitzen und schicken die beiden Akteure für uns auf die Reise. Sie berichten und zeigen uns dann ihre Eindrücke aus der Stadt an der Pleiße.

Dazu ein Interview mit Henner Kotte:

Mit freundlicher Genehmigung von mephisto 97.6.

 

 


Der Opfermord von Belmsdorf

und zwei weitere authentische Kriminalfälle aus der Oberlausitz

Die Lesung war schnell ausverkauft

Zur Buchpremiere des Buches "Opfermord in Belmsdorf"
hatte am Donnerstag, den 19. April 2018 die
Buchhandlung Heinrich aus Bischofswerda geladen. 

Das Interesse war groß, schnell waren die Karten ausverkauft.

 

 

 

Resümee der Frau Angelika Heinrich:

„Am Ende der ausverkauften Veranstaltung mit Herrn Kotte gab es nur positive Rückmeldung und jede Menge Lob. Die Besucher waren begeistert von seiner authentischen Buchvorstellung. Neben einigen gelesenen Passagen erzählte er viel über seine Kriminalfälle und auch andere Geschichten. Die Zeit verging wie im Fluge. Viele Besucher nutzten im Anschluss die Gelegenheit, beim Signieren mit ihm ins Gespräch zu kommen. Danke für den sehr unterhaltsamen Abend.“

  


 

Auszeichnung mit dem ITB BuchAward 2018

Im März 2018 wurden die Bücher "Dresden - Die 99 besonderen Seiten der Stadt" und "Leipzig - Die 99 besonderen Seiten der Stadt" auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin in der Kategorie Kartografie-Globen mit dem ITB BuchAward 2018 ausgezeichnet.

 

 

Populäre Sächsische Irrtümer

Die Sachsen selbst erzählen viel und gern. Noch mehr wird allerdings über Sachsen geredet, und nicht immer ist es erwiesen - oder doch?

Nie haben Sachsen einen Krieg gewonnen. Die erste Eisenbahn fuhr von Leipzig nach Dresden. Die Sachsen sprechen zu weeches Deitsch und trinken gern ihren Gaffee dinne. Biathlon startete man erstmals im Erzgebirge. Die Dardanellen liegen vor Dresdens Toren. Auch sind die Sachsen Avantgarde in Sachen Sex: Sachsendreier, Meißner Fummel, Bruno Banani. Ist der Nischel in Chemnitz der weltgrößte Denkmalskopf? Ist das Weiße Gold Sachsens Schatz? Oder doch Karl May?

Wurde der erste »Tatort« wirklich in Leipzig gedreht? Und schaffte der Freistaat erst nach der Wende die Todesstrafe ab?

Henner Kotte klärt einige der populären Irrtümer über Land und Volk der Sachsen auf. Das also ist die Wahrheit, und wenn sie nicht beweisbar ist, ist sie allemal eine vergnügliche Lektüre!

Erschienen: Herbst 2017

Verlag: Bild und Heimat
ISBN: 978-3-95958-119-6

  

 

Artikel aus der Leipziger Volkszeitung vom 28. Juni 2017 von Steffi Robak:

Schuhmacher zerstückelt Ehefrau in Hartha

 

In Hartha hat ein Schumacher seine Frau erschlagen, zerstückelt und im Garteb vergraben. Das Ganze geschah in der August-Bebel-Straße und ist mehr als ein halbes Jahrhundert her. Henner Kotte, Buchautor und Krimi-Stadtführer aus und in Leipzig, recherchierte für sein Buch "Stiefel für den Tod" in sächsischen Archiven. Immer wieder stößt er auf Unglaubliches.

 „Das Seltene an diesem Fall ist das Protokoll der Vernehmung“, schildert der Autor zu einer Lesung in Sitten. „Alles ist wie ein Wortwechsel aufgeschrieben und lässt auf eine ausgefeilte Gesprächsführung schließen.“ Mord und Totschlag habe es schon immer gegeben, nur in der Menge an Tageslicht kam es früher nicht. Manchmal sprechen ihn Verwandte damaliger Opfer an, wenn sie aus dem Sachsenspiegel im MDR-Fernsehen oder aus einem seiner Bücher erfahren, dass der Todesfall wieder oder auch erstmals in der Öffentlichkeit steht.

Warum immer dieses Blutvergießen?

In der Schilderung der Harthaer Falles lässt Kotte nichts weg: „Ich halte nichts davon, vor der Furchtbarkeit zu fliehen.“ Beim Schildern der Zerstückelung der erschlagenen Ehefrau hält sich Kotte sozusagen ans Protokoll. Namen der handelnden Personen verändert er. „Nicht ausgeschlossen, dass Verfahrensbeteiligte oder deren Nachkommen noch leben“, sagt er. Warum es in der Flut der Kriminalromane einen weiteren Krimi mit reichlich Blutvergießen zu lesen geben muss?

Charaktere in Extremsituationen stellen

Kotte behauptet kühn: „Wir müssen uns auch mit den Dingen befassen, die die Leute lesen wollen. Und wenn es Leute lesen, dann muss es auch Literatur sein.“ Große Werke der Literaturgeschichte stünden mit Verbrechen in Verbindung. Und überhaupt sei Friedrich Schiller der Begründer der Kriminalliteratur, siehe: „Die Räuber“. „Wenn wir menschliche Charaktere kennen lernen wollen, müssen wir sie in Extremsituationen stellen“, schildert der Autor einen Beweggrund, warum seinesgleichen nicht müde wird, in diesem von Blut nur so triefenden Genre in die finsteren Tiefen menschlicher Seelenzustände zu blicken.

„Den Polizeiruf früher fand ich gut. Da wurden private Geschichten erzählt. Das fand ich toll, irgendwie sagte mir das: Das kann auch mir passieren.“

Unter anderem untersuchte Kotte bereits das Schicksal des Döbelner Arztes Viktor Schieck, der 1884 in den Tiroler Alpen umgebracht wurde. In einem späteren Buch schrieb er über einen Mann aus Zschoppach, der zwischen Klosterbuch und Eichhardt sein Auto samt Ehefrau verbrannt hatte. In das Buch „Stiefel für den Tod“ nahm Henner Kotte neben der Schuhmacher-Geschichte aus Hartha zwei weitere authentische sächsische Kriminalfälle auf.

Henner Kotte: „Stiefel für den Tod, 
ISBN 978-3-95958-083-0

 

http://www.lvz.de/Region/Doebeln/Schuhmacher-zerstueckelt-Ehefrau-in-Hartha