Henner Kotte

  • Autor
  • Redakteur
  • Theaterkritiker
  • Moderator
  • Stadtführer
  • Regisseur

 

  


Die Tote aus dem Zöffelpark

und zwei weitere wahre Verbrechen aus dem Bezirk Chemnitz

Nicht nur in Metropolen wuchert das Verbrechen – auch im scheinbar ruhigen Chemnitz gab es Mord und Totschlag, Kindesmissbrauch und Bandenkriminalität. Selbst in den Kleinstädten des DDR-Bezirks kam es zu Gewalttaten. Im malerischen Erzgebirge spricht man noch heute von den Verbrechen des Karl Stülpner und erzählt die Kriminalgeschichten von Karl May.

Vielfach vergessen ist jedoch das traurige Schicksal der Christa Ruick: Von ihrer Familie wird die taubstumme junge Frau wie Aschenputtel ausgenützt. Nur bei ihrer Tante findet sie Trost und Verständnis. Am 4. April 1949 begegnet Christa auf dem Heimweg ihrem Mörder. Er erschlägt sie brutal mit einem Hammer. Die Leiche ist fast nackt, als sie am nächsten Morgen im Crimmitschauer Zöffelpark gefunden wird. Die Maschinerie der Ermittlungen läuft an, doch gestaltet sich die Fahndung nach dem Mörder schwierig. Verdächtig ist eine Gruppe junger Männer, die ihre Jugend und das Leben zwischen den Trümmern der Nachkriegszeit und dem sozialistischem Aufbau genießen will …

Henner Kotte rekonstruiert anhand von Vernehmungsprotokollen, Prozessakten und Zeitungsartikeln drei spektakuläre Mordfälle aus dem ehemaligen Bezirk Chemnitz – packend und auch heute noch aufwühlend!

ISBN: 978-3-95958-176-9

Erscheint im November 2018 

 


Stadtführung im Sitzen - die etwas andere Stadtführung

Veranstaltungsort: Café Eigler im Capa Haus, Jahnallee 61, Leipzig
Veranstaltungszeiten: siehe Monatsplanung

Cornelia Schnoy und Henner Kotte nehmen uns mit auf eine Stadtführung der besonderen Art. Lassen Sie sich auf originelle Weise durch unsere schöne Stadt führen. Wir bleiben einfach alle im Café Eigler sitzen und schicken die beiden Akteure für uns auf die Reise. Sie berichten und zeigen uns dann ihre Eindrücke aus der Stadt an der Pleiße.

Dazu ein Interview mit Henner Kotte:

Mit freundlicher Genehmigung von mephisto 97.6.

 

 


Der Opfermord von Belmsdorf

und zwei weitere authentische Kriminalfälle aus der Oberlausitz

Die Lesung war schnell ausverkauft

Zur Buchpremiere des Buches "Opfermord in Belmsdorf"
hatte am Donnerstag, den 19. April 2018 die
Buchhandlung Heinrich aus Bischofswerda geladen. 

Das Interesse war groß, schnell waren die Karten ausverkauft.

 

 

 

Resümee der Frau Angelika Heinrich:

„Am Ende der ausverkauften Veranstaltung mit Herrn Kotte gab es nur positive Rückmeldung und jede Menge Lob. Die Besucher waren begeistert von seiner authentischen Buchvorstellung. Neben einigen gelesenen Passagen erzählte er viel über seine Kriminalfälle und auch andere Geschichten. Die Zeit verging wie im Fluge. Viele Besucher nutzten im Anschluss die Gelegenheit, beim Signieren mit ihm ins Gespräch zu kommen. Danke für den sehr unterhaltsamen Abend.“

  


Neuerscheinung April 2018

Leipzig - Damals und Heute

Leipzig ist bereits im Mittelalter ein bedeutendes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum gewesen, der Bezirk Leipzig ein wichtiger Industrieraum des 20. Jahrhunderts. Hier gibt es nicht nur Buchmesse, ehemalige Bach-Wirkungsstätten und Braunkohletagebaue, sondern auch eindrucksvolle Baudenkmäler, zeitgenössische Architektur und interessante Landstriche - die steten Veränderungen unterliegen: Prominentestes Beispiel ist wohl der Universitätscampus am berühmten Augustusplatz.

In rund 50 faszinierenden Fotopaaren zeigt dieser schön gestaltete Bildband historische und aktuelle Leipzig-Ansichten vor und nach der Wende. Mit kundigen Bilddokumentaren von Henner Kotte versehen, lässt er das alte und neue Leipzig aufleben und erzählt die Geschichte der Gegend in Bildern!

Verlag: Bild und Heimat
ISBN 978-3-95958-140-0

  


Auszeichnung mit dem ITB BuchAward 2018

Im März 2018 wurden die Bücher "Dresden - Die 99 besonderen Seiten der Stadt" und "Leipzig - Die 99 besonderen Seiten der Stadt" auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin in der Kategorie Kartografie-Globen mit dem ITB BuchAward 2018 ausgezeichnet.

 

Neuerscheinung März 2018

Der Opfermord von Belmsdorf

und zwei weitere authentische Kriminalfälle aus der Oberlausitz

Es gibt Landstriche, die machen selten von sich reden, geschweige denn wegen Mord und Totschlag. Die Oberlausitz wird ob ihres Grüns und ihrer Berge sowie ausgebauter Rad- und Wanderwege geschätzt. Doch auch hier haben sich brutale Morde und erschütternde Tragödien zugetragen.

Im malerischen Belmsdorf tötete ein Familienvater seine Ehefrau im Beisein der Kinder. Über sein Motiv rätselten Kriminalbeamte, Psychologen und Nachbarn, war er doch als sorgsamer Ehemann bekannt. Er selbst beharrte in den Vernehmungen darauf, seine Frau geliebt und im Auftrag eines anderen gehandelt zu haben. Sein Fall sollte die Justiz Jahrzehnte später wieder beschäftigen ... 

Die anderen beiden Verbrechen führen ebenfalls in Gemeinden, in denen jeder jeden kennt - die Morde vor der Haustür lassen das vertraute gesellschaftliche Gefüge reißen.

Henner Kotte hat drei spektakuläre Fälle wiederentdeckt, gründlich nachrecherchiert und in gewohnt brillanter Weise aufbereitet. Er zeigt packende Bilder einer vergangenen Zeit und erzählt kaum bekannte Geschehnisse dieser sonst so friedlichen Gegend.

Verlag: Bild und Heimat
ISBN: 978-3-95958-143-1

 


Populäre Sächsische Irrtümer

Die Sachsen selbst erzählen viel und gern. Noch mehr wird allerdings über Sachsen geredet, und nicht immer ist es erwiesen - oder doch?

Nie haben Sachsen einen Krieg gewonnen. Die erste Eisenbahn fuhr von Leipzig nach Dresden. Die Sachsen sprechen zu weeches Deitsch und trinken gern ihren Gaffee dinne. Biathlon startete man erstmals im Erzgebirge. Die Dardanellen liegen vor Dresdens Toren. Auch sind die Sachsen Avantgarde in Sachen Sex: Sachsendreier, Meißner Fummel, Bruno Banani. Ist der Nischel in Chemnitz der weltgrößte Denkmalskopf? Ist das Weiße Gold Sachsens Schatz? Oder doch Karl May?

Wurde der erste »Tatort« wirklich in Leipzig gedreht? Und schaffte der Freistaat erst nach der Wende die Todesstrafe ab?

Henner Kotte klärt einige der populären Irrtümer über Land und Volk der Sachsen auf. Das also ist die Wahrheit, und wenn sie nicht beweisbar ist, ist sie allemal eine vergnügliche Lektüre!

Erschienen: Herbst 2017

Verlag: Bild und Heimat
ISBN: 978-3-95958-119-6

  

 

Artikel aus der Leipziger Volkszeitung vom 28. Juni 2017 von Steffi Robak:

Schuhmacher zerstückelt Ehefrau in Hartha

 

In Hartha hat ein Schumacher seine Frau erschlagen, zerstückelt und im Garteb vergraben. Das Ganze geschah in der August-Bebel-Straße und ist mehr als ein halbes Jahrhundert her. Henner Kotte, Buchautor und Krimi-Stadtführer aus und in Leipzig, recherchierte für sein Buch "Stiefel für den Tod" in sächsischen Archiven. Immer wieder stößt er auf Unglaubliches.

 „Das Seltene an diesem Fall ist das Protokoll der Vernehmung“, schildert der Autor zu einer Lesung in Sitten. „Alles ist wie ein Wortwechsel aufgeschrieben und lässt auf eine ausgefeilte Gesprächsführung schließen.“ Mord und Totschlag habe es schon immer gegeben, nur in der Menge an Tageslicht kam es früher nicht. Manchmal sprechen ihn Verwandte damaliger Opfer an, wenn sie aus dem Sachsenspiegel im MDR-Fernsehen oder aus einem seiner Bücher erfahren, dass der Todesfall wieder oder auch erstmals in der Öffentlichkeit steht.

Warum immer dieses Blutvergießen?

In der Schilderung der Harthaer Falles lässt Kotte nichts weg: „Ich halte nichts davon, vor der Furchtbarkeit zu fliehen.“ Beim Schildern der Zerstückelung der erschlagenen Ehefrau hält sich Kotte sozusagen ans Protokoll. Namen der handelnden Personen verändert er. „Nicht ausgeschlossen, dass Verfahrensbeteiligte oder deren Nachkommen noch leben“, sagt er. Warum es in der Flut der Kriminalromane einen weiteren Krimi mit reichlich Blutvergießen zu lesen geben muss?

Charaktere in Extremsituationen stellen

Kotte behauptet kühn: „Wir müssen uns auch mit den Dingen befassen, die die Leute lesen wollen. Und wenn es Leute lesen, dann muss es auch Literatur sein.“ Große Werke der Literaturgeschichte stünden mit Verbrechen in Verbindung. Und überhaupt sei Friedrich Schiller der Begründer der Kriminalliteratur, siehe: „Die Räuber“. „Wenn wir menschliche Charaktere kennen lernen wollen, müssen wir sie in Extremsituationen stellen“, schildert der Autor einen Beweggrund, warum seinesgleichen nicht müde wird, in diesem von Blut nur so triefenden Genre in die finsteren Tiefen menschlicher Seelenzustände zu blicken.

„Den Polizeiruf früher fand ich gut. Da wurden private Geschichten erzählt. Das fand ich toll, irgendwie sagte mir das: Das kann auch mir passieren.“

Unter anderem untersuchte Kotte bereits das Schicksal des Döbelner Arztes Viktor Schieck, der 1884 in den Tiroler Alpen umgebracht wurde. In einem späteren Buch schrieb er über einen Mann aus Zschoppach, der zwischen Klosterbuch und Eichhardt sein Auto samt Ehefrau verbrannt hatte. In das Buch „Stiefel für den Tod“ nahm Henner Kotte neben der Schuhmacher-Geschichte aus Hartha zwei weitere authentische sächsische Kriminalfälle auf.

Henner Kotte: „Stiefel für den Tod, 
ISBN 978-3-95958-083-0

 

http://www.lvz.de/Region/Doebeln/Schuhmacher-zerstueckelt-Ehefrau-in-Hartha